Geschäftsplanung im Mittelstand: Factoring stärkt Verhandlungspositionen

Düsseldorf, 21. April 2011 – Die Finanzierungsalternativen Factoring und Exportfactoring sind beim deutschen Mittelstand klar auf dem Vormarsch und überzeugen immer mehr Unternehmen aufgrund der umsatzkongruenten Finanzierungsmöglichkeit. Doch die Vorteile der Finanzdienstleistungen gehen weit über die Liquiditätssteigerung und Risikominimierung hinaus: richtig eingesetzt, stärken Factoring und Exportfactoring die Verhandlungspositionen der Unternehmen und können sich als entsprechend wertvolles Element in der Geschäftsplanung erweisen. Wie das am besten funktioniert, erläutert der international führende Factoringanbieter Bibby Financial Services.

Der deutsche Markt für Factoring boomt und die aktuellsten Branchenzahlen sprechen für sich: allein im letzten Jahr konnten die Mitglieder des renommierten Deutschen Factoring-Verbands ihren Gesamtumsatz im Vergleich zum Vorjahr um über 37 Prozent steigern und so ein neues Rekordergebnis erzielen. Betrachtet man die Zahlen im Fünf-Jahres-Vergleich, so ist Factoring mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 20 Prozent die wohl am stärksten wachsende Finanzdienstleistung im deutschen Markt.

Die Gründe hierfür liegen auf der Hand: indem Factoring und Exportfactoring das in Forderungen gebundene Kapital direkt freisetzen und einsetzbar machen, erhalten die Unternehmen einen deutlichen Liquiditätszuschuss, und das umsatzkongruent und dauerhaft. Darüber hinaus entfällt für die Unternehmen bei der Zusammenarbeit mit einem Factoringanbieter das Risiko des Forderungsausfalls. Vor dem Hintergrund immer strengerer Auflagen bei der Kreditvergabe und sinkender Zahlungsmoral stellen Factoring und Exportfactoring daher eine ideale Ergänzung in der Unternehmensfinanzierung dar und entwickeln sich immer mehr zum Standard.

Welche positiven Effekte die Finanzierungsinstrumente aber darüber hinaus auch für die Geschäftsplanung haben können, erklärt Jörg Freialdenhoven, Geschäftsführer der Bibby Financial Services GmbH: „Wir empfehlen den Unternehmen, die Vorteile von Factoring und Exportfactoring aktiv in die Verhandlungsgespräche mit beispielsweise Lieferanten einzubeziehen. Aufgrund der Tatsache, dass die Unternehmen beim Factoring sofort Zugriff auf Liquidität aus dem laufenden Geschäft haben, können sie auch ihre Lieferanten schneller bedienen und so von Skonto-Vergünstigungen Gebrauch machen beziehungsweise bessere Konditionen aufgrund verkürzter Zahlungsziele aushandeln. Insbesondere in einkaufsstarken Branchen kann sich dies schnell positiv auf die Unternehmenszahlen auswirken.“

Doch auch in den Kreditverhandlungen mit Banken lassen sich die Vorteile des Factoring einsetzen: „Für die Banken zählen bei der Kreditvergabe heute mehr denn je Sicherheiten und möglichst geringe Risiken. Gerade für junge Unternehmen oder Mittelständler mit dünner Eigenkapitaldecke sind die Hürden für Kredite daher sehr hoch. Die Absicherung der eigenen Forderungen und der konstante Liquiditätsfluss durch Factoring sind hier durchaus Argumente, die sich in den Gesprächen mit den Hausbanken einbringen lassen“, unterstreicht Jörg Freialdenhoven.

Im Hinblick auf die Kapazitätenplanung der Unternehmen kann der Einsatz von Factoring darüber hinaus einen deutlichen Beitrag zur Effizienzsteigerung leisten, wie Jörg Freialdenhoven bestätigt: „Wenn ein Unternehmen mit einem Factoringpartner zusammenarbeitet, überträgt es in den meisten Fällen das Forderungsmanagement an den Finanzdienstleister. Somit entlastet sich das Unternehmen von großem administrativen Aufwand, den es beispielsweise zum Geschäftsausbau gewinnbringend einsetzen kann.“

Posted by on 21 April 2011.