Mittelstandsfinanzierung: Erweitertes Finanzierungsportfolio schafft Handlungsspielräume und minimiert Risiken

Düsseldorf, 28. Januar 2011 – Seit der weltweiten Finanzkrise steht die Ausrichtung der Unternehmensfinanzierung ganz oben auf der Agenda des deutschen Mittelstandes. Doch auch der aktuelle Aufschwung und Stichworte wie Basel III erfordern flexibel und verlässlich verfügbare Finanzierungsmittel. Vor diesem Hintergrund empfiehlt der international führende Factoringanbieter Bibby Financial Services den Unternehmen eine Erweiterung des Finanzierungsportfolios, um sich für eine nachhaltig erfolgreiche Zukunft aufzustellen. Der Einsatz von Factoring und Exportfactoring kann hierfür die entsprechenden Handlungsspielräume schaffen und finanzielle Risiken minimieren.

Eine einseitige Ausrichtung der Unternehmensfinanzierung an Bankkrediten hatte nicht nur während der Krise teilweise ernste Konsequenzen für die deutschen Mittelständler, auch in der aktuellen Aufschwungphase ist sie für zahlreiche Unternehmen industrieübergreifend zum Risikofaktor geworden: geriet die Unternehmensfinanzierung während der Krise aufgrund des erhöhten Risikobewusstseins der Kreditinstitute ins Wanken, so blockiert die restriktive Kreditvergabe aktuell die Aufschwungs- und Wachstumsfinanzierung. Und insbesondere für KMU mit geringer Eigenkapitaldecke oder dem Fokus auf riskantere Geschäftsbereiche wie dem Export wird diese Situation in den nächsten Jahren wohl zur Normalität, da die Banken im Zuge der Basel III-Beschlüsse und der Forderung nach einer Erhöhung ihrer Eigenkapitalquote die Hürden für Kredite voraussichtlich höher legen werden.

„Wir empfehlen den Unternehmen, diese Situation als Chance zu nutzen und das eigene Finanzierungsportfolio breiter aufzustellen. Ziel sollte es sein, sich aus der einseitigen Abhängigkeit von Bankkrediten zu lösen, um unternehmerische Handlungsspielräume zu erweitern und auch aus finanzieller Sicht Flexibilität gewährleisten zu können. Der Einsatz von Factoring und Exportfactoring in der Unternehmensfinanzierung schafft hierfür die idealen Voraussetzungen“, unterstreicht Jörg Freialdenhoven, Geschäftsführer der Bibby Financial Services GmbH in Düsseldorf.

Denn die Finanzierungsalternativen von Bibby Financial Services nutzen das Potential, das weitgehend unberührt in jedem Unternehmen ruht: das Umlaufvermögen. Beim Factoring bzw. Exportfactoring veräußern die Unternehmen ihre Forderungen an Bibby Financial Services und erhalten im Gegenzug bis zu 90 Prozent des Forderungsvolumens abzüglich einer geringen Gebühr innerhalb von 24 Stunden. Der Restbetrag folgt, sobald der Debitor die Forderung beglichen hat. Das in Forderungen gebundene Kapital wird also direkt freigesetzt und sorgt für einen signifikanten Liquiditätszuschuss, der zur Unternehmungsfinanzierung eingesetzt werden kann. Dieser endet im Gegensatz zum Bankkredit nicht an einer festgelegten Kreditlinie, sondern wächst kongruent zum Umsatz und ist so schon grundsätzlich auf eine erfolgreiche Zukunft ausgelegt.

Doch die Vorteile der Finanzierungstools gehen über die direkte Bereitstellung von Kapital hinaus: „Für die Forderungen der Unternehmen übernehmen wir das Risiko und befreien unsere Kunden somit von der finanziellen Gefahr verzögerter oder ausbleibender Forderungen. Außerdem entlasten wir sie mit unserem professionellen Forderungsmanagement von einem Großteil administrativer Aufgaben und ermöglichen ihnen so eine Konzentration auf ihre Kernkompetenzen – insbesondere für exportorientierte Mittelständler ein entscheidender Vorteil im Hinblick auf die Herausforderungen beim internationalen Forderungsmanagement. Mit einem starken Factoringpartner an der Seite erfüllen Factoring und Exportfactoring die Anforderungen, die Mittelständler heute an ihre Finanzierung stellen sollten: flexibel, verlässlich, sicher, zukunftsgerichtet und am Bedarf orientiert“, fasst Jörg Freialdenhoven zusammen.

Posted by on 28 Januar 2011.