Bibby Financial Services: Factoring als Qualitätsmerkmal

Düsseldorf, 24. September 2010 – Längst hat sich Factoring auch in Deutschland als professionelle und flexible Finanzierungsalternative industrieübergreifend etabliert. Dennoch taucht noch immer vereinzelt ein hartnäckiger Vorbehalt gegenüber der umsatzkongruenten Finanzierungsform auf: Sobald ein Unternehmen Factoring einsetzt, hat es mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen, so die Vermutung. „Dieses Vorurteil ist nicht nur unbegründet, sondern schlichtweg falsch. Das genaue Gegenteil ist der Fall“, unterstreicht Jörg Freialdenhoven von Bibby Financial Services. Höchste Zeit also, mit veralteten Vorstellungen aufzuräumen.

Die Zahlen des renommierten Deutschen Factoring-Verbandes e.V. sprechen für sich: die Mitgliedsunternehmen, die 85 Prozent des gesamtdeutschen Factoringmarktes ausmachen, verzeichneten 2009 einen Neukundenanstieg von satten 62 Prozent. Ein klares Signal dafür, dass sich das Finanzierungsinstrument immer weiter durchsetzt. Besonders der deutsche Mittelstand nutzt verstärkt Factoring und Exportfactoring zur Liquiditätssteigerung und -sicherung.

Eine Tendenz, die auch Jörg Freialdenhoven, Geschäftsführer der deutschen Niederlassung von Bibby Financial Services, feststellt: „Auch wir haben im letzten Jahr signifikant unseren Kundenstamm ausbauen können. Dies führen wir auch darauf zurück, dass viele Mittelständler in der Krisenzeit enttäuscht von dem restriktiven Verhalten ihrer Hausbanken bei der Kreditvergabe waren und nach professionellen Alternativen zur Absicherung und Finanzierung ihres Geschäftes suchten.“ Einen weiteren Grund sieht Freialdenhoven aber in der zunehmenden Offenheit der Unternehmen gegenüber alternativen Finanzierungsinstrumenten: „Galt Factoring jahrelang als Nischenprodukt für Finanzierungsexperten, sind die Vorteile der Finanzdienstleistung mittlerweile längst in den Führungsetagen der deutschen Unternehmen angekommen. Der moderne Mittelständler fordert heute maßgeschneiderte Finanzierungen, die den Geschäftsausbau stützen, flexibel einsetzbar sind und die finanzielle Unabhängigkeit stärken. Factoring und Exportfactoring erfüllen all diese Anforderungen.“

Trotz allem taucht jedoch immer wieder die Behauptung auf, der Einsatz von Factoring und Exportfactoring sei ein Anzeichen finanzieller Schieflage eines Unternehmens. „Dieses Argument lässt sich allerdings sehr einfach widerlegen, denn das Gegenteil ist der Fall: da ein Unternehmen das finanzielle Risiko beim Factoring auf den Finanzdienstleister überträgt, ist die wirtschaftliche Gesundheit des Unternehmens Grundvoraussetzung für eine Zusammenarbeit. Es ist zwar richtig, dass beim Factoring die Zahlungsfähigkeit der Debitoren eine übergeordnete Rolle spielt, jedoch wird kein seriöser Factor das Forderungsmanagement eines Kunden übernehmen, dessen wirtschaftliche Situation nach intensiver Prüfung ausweglos ist“, erläutert Freialdenhoven.

Im Umkehrschluss heißt dies: Durch die Zusammenarbeit mit einem Factor hat ein Unternehmen bereits unter Beweis gestellt, dass es im Hinblick auf die finanzielle Lage keine Bedenken gibt. Mehr noch: „Arbeitet ein Unternehmen mit einem professionellen Factoringanbieter zusammen, misst es den Themen Liquidität, Cash-Flow und professionelles Forderungsmanagement hohe Priorität bei. Ein Qualitätsmerkmal, dass sich ebenfalls positiv auf die Verhandlungen mit Lieferanten, Kunden und auch Banken auswirken kann“, ergänzt Freialdenhoven.

Bei der Auswahl eines geeigneten Partners rät der Finanzierungsexperte: „Wenn sich Unternehmen für Factoring interessieren, sollten sie auf jeden Fall darauf achten, dass der Factor Mitglied in einem anerkannten Verband wie dem Deutschen Factoring-Verband ist und über entsprechende Branchenerfahrungen verfügt. Im Hinblick auf Flexibilität und kurze Entscheidungswege ist es darüber hinaus ebenfalls von Vorteil, wenn das entsprechende Factoringunternehmen unabhängig vom Bankensektor ist.“

Posted by on 24 September 2010.